Villa Kunterbunt

OrtPriestewitz
AuftraggeberGemeinde Priestewitz
FunktionKindergarten Erweiterung
Größek.A.
Baukostenk.A.
Zeitraum2019 - 2021
LPH1-8

Beschreibung Kurzbeschreibung. Das Bestandsgebäude des Kinderhauses ‚Villa Kunterbunt‘ befindet sich an der Strießener Straße in Priestewitz. Im Zuge einer kommunalen Baumaßnahme sollte eine Kindertagesstätteneinrichtung um einen Speisesaal mit Vorbereitungsküche, sowie einen Mehrzweckraum und einem neuen Verwaltungsbereich inkl. dazugehöriger Sanitäranlagen erweitert werden.
Der neue Gebäudeteil wurde als nahezu eigenständiger Neubau im Südosten an den Bestandsbau anfügt und jeweils im EG und OG durch einen Zugang mit dem Bestandsgebäude verbunden.
Im EG befindet sich angrenzend an den neuen Speisesaal die neue Ausgabeküche, die einen eigenen Zugang besitzt. Der Saal orientiert sich durch seine große Faltfensterfront großzügig zum Garten hin und bildet eine Art Bühne, von der aus man über eine breit angelegte Stufenanlage auf Gartenniveau gelangen kann.
Im OG befinden sich neben den zukünftigen Sanitärräumen für Hort und Kindergarten auch der neue Verwaltungsbereich inkl. angeschlossener Teeküche. Nach Osten hin kragt das Gebäude im OG aus, sodass durch ein schmales Fenster auf der Nordseite ein Blick in Richtung Straße ermöglicht wird.

Architektur. Der Neubau setzt bewusst einen architektonischen Kontrast zum Bestandsgebäude. Er betont einerseits seine funktionale und gestalterische Eigenständigkeit und konkurriert andererseits nicht mit dem historischen Bestandsgebäude. Die Gebäudekubatur folgt dem Prinzip der gestapelten Raumvolumen und folgt zugleich seiner funktionalen Struktur im Inneren. Schattenfugen bilden einen eleganten Übergang zur Bestandsstruktur. Die Raumvolumen im EG und OG sind leicht versetzt, so dass das Bild der gestapelten Kuben noch deutlicher hervortritt. Durch die Verschiebung des Obergeschosses nach Osten hin tritt das Gebäude dezent in Erscheinung und wird von der Straße aus sichtbar.

Fassade. Auch im Hinblick auf die Gestaltung der Fassade wird im Vergleich zum Bestandsgebäude ein Kontrast erzielt. Die Fenster und Fassadenöffnungen wurden anhand der funktionalen Bedürfnisse der Innenräume positioniert und unterscheiden sich bewusst zur Lochfassade des Bestandsgebäudes. Die großen Fassadenöffnungen im Erdgeschoß verleihen dem Neubau einen transparenten und einladenden Charakter. Die länglichen Fensterformate im Obergeschoß betonen den Baukörper.

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